Was
sind Hypertexte & Hypermedien?
-
vernetzte
Textabschnitte, die nach bestimmten Vorgaben zur Auswahl stehen
-
bestehen
aus verschiedenen 'Modulen' oder auch Seiten, die miteinander durch
Links vernetzt sind → „nicht-lineare Texte“
- Links
ergeben sich aus der Strukturierung der Internetseite und aus der
Reihenfolge und Auswahl zuvor gelesener Abschnitte → Struktur passt
sich Bedürfnissen (Interessen, Leseweg) der LeserInnen an
- neben
den Textbestandteilen ist es auch möglich, den Text mit Videos,
Bildern oder Audio-Dateien zu verknüpfen → Hypermedium
-
häufig und
schnell veränderbar
- haben
keinen festgelegten Anfang / kein festgelegtes Ende
Was
ist in Bezug auf das Lesen und Produzieren zu beachten?
-
Hypertexte zu lesen erfordert wesentlich mehr geistige Anstrengung
und höhere Lesekompetenz als das Lesen linearer Texte, da die
einzelnen Module je nach Auswahl nur wenig miteinander verknüpft
sind.
-
Das Rezipieren von Hypermedien kann, ebenso wie z.B. bei einem
Bilderbuch, durch die vernetzten Medien vereinfacht oder erschwert
werden, je nachdem, wie die verschiedenen Medien inhaltlich
aufeinander aufbauen, bzw. verknüpft sind, es sind aber in jedem
Fall zusätzliche Kompetenzen nötig.
-Das
Produzieren von Hypertexten ist wesentlich komplexer, als das
Schreiben linearer Texte, da die einzelnen Module
auch sinnvoll bleiben müssen, wenn sie einzeln, am Anfang oder am
Ende des Leseprozesses gelesen werden. Außerdem werden Kompetenzen
gebraucht, die es technisch ermöglichen, Hypertexte zu produzieren.
-
Hypermedien zu produzieren bedeutet vor allem, dass Kompetenzen nötig
sind, die verschiedenen Medien
mit dem Text zu vernetzen.
→ vor
allem schwächere SchülerInnen wären zwar motiviert mit Hypertexten
& -medien zu arbeiten, haben aber nicht die notwendigen
Kompetenzen.
Siehe auch: Braaksma; Rijlaarsdam; Bergh & Madrid Lopes
Siehe auch: Braaksma; Rijlaarsdam; Bergh & Madrid Lopes
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